Der Satz (VIII)
Der tatsächliche Akt des Formalismus führt zu dem Resultat, das jedes die Arithmetik enthaltende System seine eigene Syntax formalisieren kann.
…
Jean Cavaillès, Über Logik und Theorie der Wissenschaft
Black Buffalos
Aber als Brandy O’ Dougan die Bowlingkugel aus der Hand rutschte und Willy „Janky“ Joe aufschrie, brach ein Tumult los. Harry zog O’Dougan eins mit dem Kegel über den Kopf und Pete the Stone Eater brach – von dem ständigen Geschrei Willy Janky Joes und O’Dougans genervt – Harry die Nase.
„He, he! hört alle mal her!“, rief Scumbag Stewie und stellte sich auf einen Tisch.
„Ich finde so geht das nicht weiter. So – mit dieser Einstellung – werden wir die Grey Bulls nie schlagen. Und überhaupt! Es hat doch keinen Sinn. Zweimal in der Woche kommen wir hierher, trinken uns die Rübe voll, essen aufgewärmte Pizza und plaudern darüber, ob Willy Janky Joe noch mit seiner Schnecke zusammenbleiben sollte.“
Willy Janky Joe zuckte plötzlich zusammen, während er leise jammerte und seinen Fuss massierte.
„Und dieses ganze Bowlen hat doch keinen Sinn. Seht es doch ein. Wir werden es nie zu etwas bringen.“
Für einen Moment herrschte eine gefährliche Stille im Raum und O’Dougan, der in seinem Leben bereits zwei Motorräder in derselben Linkskurve verschrottet und dabei keine Träne vergossen hatte, schien kurz davor, seine Fassung zu verlieren und loszuflennen. Doch dann schlug Harry ohne Vorwarnung Scumbag Stewie von hinten mit der Bowlingkugel auf die Rübe und sie flüchteten alle in grosses Gelächter.
Da hatten die Black Buffalos gerade noch einmal Glück gehabt.
Dieser Aufzugsgeruch
Du kennst das. Es gibt doch immer diesen Geruch. Diesen ganz bestimmten Geruch.
Immer wenn du in einen Aufzug gehst, ist da dieser Geruch und du weisst nicht woher. Das ist der Aufzugsgeruch.
Und dann gehst du da rein und denkst dir, nun ja, ich wars erstmal nicht und wenn du dann so um dich schaust, siehst du meistens irgendjemanden, der noch drin steht, aber den du erst nicht gesehen hast. Ich weiss auch nicht warum, aber du hast den einfach nicht gesehen. Meistens wars so eine kleine alte Frau, die ganz weit oben wohnt und eine Einkaufstasche trägt. Und weil sie so klein ist und so einen steifen Nacken hat und sowieso ganz misanthropisch und unfreundlich ist, sieht sie dich auch nicht an, wenn du einsteigst. Sie bewegt sich nicht Sie stinkt nur.
Und wenn die Tür zugeht, weisst du, dass es zu spät ist zum Aussteigen und denkst dir: Nicht die Frau anschauen, sonst weiss sie, dass der Geruch von ihr ist und das muss sie jetzt nicht unbedingt.
Dann gibt es die Pause. Bis die Tür zugeht. Immer zwei Sekunden länger, als man es gerade noch ausgehalten hätte. Und du drückst den Knopf zum dritten, vierten, fünften Mal. Das ist die Aufzugspause, die kennst du auch.
Und dann gibt es dieses Ruckeln, wenn der Aufzug losfährt, du hältst dich bereit, um die alte Frau aufzufangen, für den Fall, dass sie umfällt, sogar wenn du dir die Hände waschen musst und irgendwie fällt sie doch nie um und irgendwann merkst du, dass es eigentlich seltsam ist, dass die Frau nach oben fährt, denn war sie nicht eben nach unten gefahren?
Und kommst du auf deinem Stockwerk an, gibts wieder die Aufzufspause, in der du dir überlegst, was du der alten Frau sagen sollst, denn die Einkaufstasche trägst du ihr bestimmt nicht mehr zur Haustür – erstmal fragwürdig, ob sie überhaupt hier wohnt – aber als Gegenleistung, solltest du wenigstens freundlich sein, ich meine, hey, immerhin ist es doch die Aufzugsfrau, die hast du bestimmt schon einmal getroffen und dann beschliesst du erstmal, nett zu ihr zu sein und sagst auf wiedersehen und machst – das machst du immer, nicht wahr? – den Fehler, zu ihr zurückzusehen, wo sie die Zähne fletscht und an den Boden starrt und weiter den Aufzug vollstinkt. Und du wirst wütend und frustriert und hast Angst davor alt zu werden und sagst: Ich werde aber garantiert ins Altersheim gehen und erstmal nicht eine Wohnung nehmen, die einen Aufzug braucht. Ausserdem nimmst du dir vor, regelmässig zu duschen und wenn es das letzte ist, was deine brüchigen Knochen zulassen.
Ich kann dir jetzt aber was sagen, dass du noch nicht weisst.
Die Frau, die ist vom Hausbesitzer da reingemacht worden. Der Gestank, der ist aufsprüht. Ich schwörs dir. Wer würde es wagen, sie je hinauszuschicken, die alte, gekrümmte Frau mit der Tüte. Wer würde ihr sagen, dass sie stinke? Und wer, ausser ihr, würde dich daran hindern, den Aufzug zu verschmutzen oder ihn gar zu nehmen und Strom zu sparen. Stattdessen die Stufen zur Wohnung aufzusteigen. Man will doch ohnehin immer ein paar Kilo abnehmen und es tut dir auch gut, wiedermal zu laufen, vielleicht bist du ja diesmal schneller als der Lift, aber das bist du nicht.
Der Satz (VII)
Das war so: Alles war so.
…
Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Verbrechen und Strafe
Misserfolge
Es gab da diesen törichten Jungen.
Er war ein ehrgeiziger Kerl und wollte hoch hinaus.
Er lernte viel und gab nie auf.
Doch leider schlief er zu lange.
Wenn er aufstand, war die Sonne schon wieder verschwunden und die Müdigkeit senkte sich auf ihn herab.
Am Ende des Schalters das Licht
Ihr gefiel es nicht, wie der Abstand zum Pult immer mehr abnahm, wenn sie nachts daran vorbeistreifte.
Das Problem war, dass sie aufgehört hatte, diese Pillen zu nehmen und seither einen unzähmbaren Durst hatte. Sie konnte einschlafen, aber immer in der Nacht wachte sie mit röchelnder Kehle aus dem Schlaf auf und hustete. Wenn sie aufstand und im Dunkeln zur Türe hinüberging, musste sie zuerst aus dem Bett steigen und dann am Pult vorbei, bis sie bei der Tür und dem Lichtschalter anlangte.
Sie versuchte sich durch die Dunkelheit zu tasten und sie fühlte sich sicher, so lange sie ins Leere griff. Doch in letzter Zeit bemerkte sie, die Türe nicht mehr richtig zu erwischen: Sie fasste an den linken Türrahmen, obwohl der Griff auf der anderen Seite lag.
Sie kannte ihr Zimmer gut genug, um die Hindernisse und Begebenheiten zu kennen. Sie hätte natürlich im Tageslicht einen ziemlich massstabgetreuen Grundriss skizzieren können. Um so mehr beunruhigte es sie, als sie merkte, dass sie die Kurve nicht mehr richtig zog, dass sie nach dem Verlassen des Bettes unangenehm nah am Pult vorbeistreifte, ja, dass sie es bald berühren würde. Zwar war es in der Dunkelheit, aber es war immerhin nur Dunkelheit. Eine Dunkelheit, das sie ihr Leben lang kannte, in einem Zimmer, dass sie seit einigen Jahren bewohnte.
Es gefiel ihr nicht, wie sich die Dinge änderten. Die Pillen hatten damit nichts zu tun, das wusste sie, aber was war es? Wurde sie alt? Wurde sie zu übermütig und unvorsichtig, um den Weg zu meistern?
Sie versenkte ihr Gesicht beschämt in den Händen, wenn sie sich vorstellte, den Lichtschalter im eigenen Zimmer nicht mehr zu erreichen. Das war ihr das bezeichnende Kriterium für eine geistige oder körperliche Behinderung.
Eines Nachts ging sie mit durstiger Kehle durch das Zimmer. Sie tat es langsam und mit kleinen Schritten, sehr langsam und unbeholfen, so dass sie einen Bücherstapel am Boden umwarf. Sie blieb lange so stehen, halb in Panik, halb in tiefer Scham verharrend. Plötzlich machte eine WG-Genossin das Licht in ihrem Zimmer an.
„Was ist los?“, fragte sie irritiert und schläfrig.
Sie blinzelte ins plötzliche Licht und ihr Blick fiel auf das Pult, das ihre Hüfte berührte. Das Pult und die Wand waren bedrohlich nahe gewandert, stellten sich im Licht aber still, als wären sie leblos.
Sie brach in Tränen aus und ging zu ihrer Freundin, um sie zu umarmen.
„Oh“, sagte diese. „Was ist bloss los?“
„Es ist nichts. Es ist nur… Ich bin so alt.“
Die Freundin lachte.
„Was redest du? Alt?“
Sie hörte nicht auf zu weinen, stattdessen schlich sich die Scham in das schwache Krächzen ihrer Stimme. „Ich meine nicht das…. Ich meine… Ich bin so unglaublich altmodisch.“
Der Satz (VI)
Faust:
„Du Ungeheur siehst nicht ein
wie diese Engels liebe Seele
Von ihren Glauben voll
Der ganz allein
Ihr seelig machend ist sich heilig quäle
Dass der nun den sie liebt verlohren werden soll.“
…
Johann Wolfgang Goethe, Urfaust
Wer kennt das nicht?
Wer kennt das nicht?
Irgendein rotznasiges, eigenwilliges, selbstverbrüchliches Mädchen, das aber eigentlich ziemlich scharf aussieht und interessant, oder ein einfältiger, kindischer, verlumpter Junge, der aber eigentlich ziemlich lustig ist und so ein süsses Lächeln hat. Wer kennt nicht so ein Mädchen, das aussieht wie Venus, mit der man gelacht und getrunken hat, diesen Jungen, dem man immer näher gekommen ist und versehentlich über die Hand gestreift hat.
Eine, mit der man gerne in die Ferien fahren würde, keine laute, eigentlich, aber sowas von nicht leise oder einen, mit dem gerne aufwachen würde an einem Wintertag, ein kräftiger, nicht eigentlich schrobiger, aber sowas von nicht langweilig.
Eine, mit der du dein Einkommen teilst, wenn sie mit dir das Bett und manchmal ihr Mittagessen teilt, einer, der weiss was du brauchst, dich ernst nimmt und nie Angst hat.
Ja, eine, die eine aus sich selbst gestülpte Selbstbemitleidung hat, einer, der sich nachts immer kratzt und krächzt, wenn er Hunger hat. Wer kennt nicht so eine Frau, die dich nimmt wie du bist, dir gibt, was du brauchst, von dir nimmt, was sie will. Die du erwischst, wenn sie mit deinem besten Freund – eigentlich ein schrobiger, kindischer, verlumpter Junge, aber sowas von nicht langweilig – im Bett ein unaussprechliches Schrullen feiert, sowas von nicht leise? Wer kennt nicht so einen Mann, dem man vertrauen kann, der keine Angst hat, keine Angst jemanden zu verlieren oder umzubringen, der nicht faul wird, weil er es schon ist?
Einer, der nicht immer dem Geld nachrennt, weil er noch nie welches hatte, der hinter dem Rücken Witze macht, die noch nicht einmal lustig sind.
Wer kennt nicht so eine Frau, die einem tief ins Fleisch geschnitten, so einen Mann, der einem ins Gesicht gepisst hat?
So eine Frau, der man den Rücken zudrehen musste, um ihr gegenüber nicht ausfällig zu werden, oder so ein Mann, dessen Wohnung man verlassen musste, weil man von ihm ausgesogen und hereingelegt wurde.
So eine Frau, bei der man noch in ärgerlicher Zufriedenheit ewig resümmiert, wie man sie verlassen hat und dass es gut so war, einen Mann, dessen Verschwinden aus dem Leben eigentlich eine Wohltat war.
Eigentlich war sie so ein rotznasiges, eigenwilliges, selbstverbrüchliches Mädchen oder er war eigentlich ein kindischer, zerlumpter, einfältiger Junge. Endlich ist man sie los, diese Schlampe, oder man ist ihn los, dieses Arschloch, und kann sich auf sich selbst konzentrieren, dieses selbstverbrüchliche, rotznasige Mädchen, oder auf sich selbst, diesen einfältigen, zerlumpten Jungen.
Und auf die Zukunft warten!
Dominik kauft Kondome
Seine Hand zitterte nur ganz, ganz leicht. Er war fast gar nicht nervös. Seine Augen waren zusammengezogen, was verriet, dass er mit sich selbst ein ernsthaftes Gespräch führte.
Der Vater in Dominik sagte: Mach dir keine Sorgen, jeder fängt einmal klein an. Aber Kondome, das muss man einfach einmal gekauft haben. Vergiss nicht, du bist da nicht alleine. Es ist eine Natürlichkeit. Fast alle Menschen haben eine Sexualität. Vor allem Jugendliche. Du brauchst dich nicht zu schämen.
Der Sohn in Dominik sagte: Ich schäme mich nicht.
Und er langte zu, nahm die Schachtel in die Hand, und drehte sie in den Händen. Plötzlich schien das Umgekehrte zu passieren wie beim Nibelungenring: Er wurde durch das Halten der Kondome nicht unsichtbar, sondern tauchte erst auf. Er spürte sofort prüfende Blicke in seinem Nacken und eine Frau in der Nähe, die an der Schlange der Apotheke stand, schüttelte den Kopf, obwohl sie ihn gar nicht gesehen haben konnte. Die Leute warfen beim Ausgang noch einmal einen Blick über die Schulter, um zu sehen, was er gerade in der Hand hielt und ihm schien, die Zeit, um es natürlich wirken zu lassen, dass er eine Kondompackung musterte, verfloss in rasantem Tempo.
Der Sohn in Dominik: Ich schäme mich nicht.
Der Vater in Dominik: Gut so, du brauchst dich nicht zu schämen. Nimm die Kondome jetzt und kauf sie. Lächle zufrieden, die sind professionell, bei denen in der Apotheke kaufen Menschen Puder, der ihr Anus wieder zusammenklebt, oder Medikamente gegen Vorhautentzündungen. Da kann doch das Natürliche – das Normale – gar keine so schlimme Sache sein, nicht wahr? Das ist eine Natürlichkeit.
Dominik stellte die Packung zurück, nahm aber eine andere in Augenschein. Die Zeit verfloss, zerrann, verschwand, immer schneller.
Der Sohn in Dominik sagte: Das ist eine Natürlichkeit? Wie die Natürlichkeit Gottes, die manche verklären? Wie das Böse im Menschen? Wie die kapitalistische Ungleichverteilung? Natürlich wie Krieg und überzüchtete Ziegen, die sofort in Schreckstarre fallen? Natürlich wie giftiges Kohlenmonoxid? Oder natürlich wie man einst Sprache für natürlich gehalten hat – oder die Beweisbarkeit der reellen Zahlen aus der Logik? So natürlich wie Krankheiten und Klimaveränderung? Was ist das überhaupt für ein Argument, dass das eine Natürlichkeit sei?
Der Vater in Dominik sagte: Reiss dich zusammen, Mensch.
Dann stellte sich Dominik in die Schlange und versuchte die Packung auf so natürliche Weise wie möglich zu halten, er fand aber die Höhe nicht: herunterbaumelnd wirkte es zu lässig, angewickelt viel zu verkrampft. Man würde sofort erkennen, dass er das erste Mal Kondome kaufte – und das war es ja, was das Schlimmste an allem war. Dann kam noch der Weihnachtsverkauf hinzu, die langen Drängeleien und die feierliche, keusche Adventsstimmung, jemand hatte eine Eukalyptus-Zimt-Mischung in ein Duftkerzchen aufgegossen.
Langsam kam er vorwärts, während sein Herz weiter nach oben wanderte, bis in den Hals hinauf und je mehr er dachte, dass es keinen Grund zu schämen gab, desto lächerlicher wurde es und je lächerlicher es wurde, desto mehr Grund gab es, sich zu schämen.
Als er ganz vorne an der Kasse angelangt war, hatte ihn die Stimme verlassen.
„Was möchten Sie bitte?“, fragte die Apothekerin mit einem viel zu ernsten Gesicht.
Als ob sie angesprochen wäre, antwortete eine Frau an der Kasse daneben: „Etwas gegen Scheidepilz, bitte.“
Aber wieso denn nur, wieso bitte? Wieso konnte sich Dominik nicht zurückhalten, sie anzuschauen. Dann hätte er wenigstens nicht seine Französischlehrerin erblickt.
„Man ist, was man ist“, sagte sie nach einem kurz beschämten Blinzeln und plötzlich in der grössten lächelnden Natürlichkeit. Mit dieser scheiss Natürlichkeit.
Lesung am 23. Januar
Ich freue mich, euch auf meine zweite Lesung hinzuweisen. Sie wird am 23. Januar in Lenzburg stattfinden und eine Aktion von mir und zwei weiteren Mitgliedern (darunter Yoshi) einer Autorengruppe. Der Titel ist abschreckend, aber wir haben ihn nicht gewählt. Ich bin zuversichtlich, dass wir ihn mit überraschenden Texten kompensieren werden.
Literarischer Kanon. Remixed
Autorenlesung
Montag, 23. Januar 2012, 19.15 Uhr
Das Aargauer Literaturhaus hat zwei Autoren und eine Autorin der «Autorengruppe im ALL» damit beauftragt, sich in einer Gruppenlesung mit individuellen Texten vorzustellen. Die Aufgabe, die sich die drei literarischen Talente Jasmine Keller, Cédric Weidmann und Janos Moser nun gestellt haben, könnte reizvoller nicht sein:
- Jede/r wählt ein Buch aus dem Kanon der Weltliteratur.
- Jede/r durchforstet Rezensionen zu diesem Buch.
- Auszüge aus verschiedenen Rezensionen werden zu einem Kurztext montiert.
- Die Textmontagen werden unter den Autoren vertauscht.
- Jede/r antwortet auf die ihm/ihr zugeteilte Montage mit einem eigenen Text.
- Anlässlich der Lesung werden erst die Montagen, dann die eigenen Texte vorgetragen.
- Im Anschluss an die Lesung wird verraten, welches Buch Grundlage für die Montagen und die eigenen Texte war …
Was für eine Ausgangslage für ein ebenso spannendes wie riskantes Schreibexperiment!
Begrüssung: Ulrike Ulrich, Programm-Assistenz Literaturhaus
Eintritt: Fr. 15.–/ Fr. 10.–
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